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Interview der Woche: Anja von "Die wilde Matrossel!

Sie hat von jedem ihrer Schnitte mindestens drei Teile im Schrank und stemmt ihr erfolgreiches Label komplett in Eigenregie: Im Sewunity-Nähcafé begrüßen wir heute Anja, besser bekannt als "Die wilde Matrossel". Im Interview verrät sie nicht nur, was eigentlich eine Matrossel ist, sondern auch, wie es ihr gelungen ist, in der Nähszene Fuß zu fassen, was ihre Prinzipien sind - und warum ihrer Meinung nach jede Näherin mittlerweile mehr Schnittmuster zu Hause hat, als sie überhaupt in ihrem Leben jeweils nähen kann. Ein Blick hinter die Matrossel-Kulissen.

Sewunity: Liebe Anja, wir freuen uns, dich heute hier bei uns im Sewunity-Nähcafé zu begrüßen, Kaffee, Tee und Kuchen stehen schon bereit. Wer in der Nähszene das erste Mal über deinen Labelnamen „Die Wilde Matrossel“ gestolpert ist, wird sich sicherlich als erstes fragen: Wer kommt denn auf so was? Du hast die passende Geschichte dazu, erzähl sie doch mal …

Die wilde MatrosselAnja: Der ungewöhnliche Name ist dem Kindermund meines Sohnes entsprungen. Bei einer gemeinsamen Autofahrt schimpfte ich über eine andere Autofahrerin und konnte gerade noch vermeiden ein ziemlich kinderuntaugliches Schimpfwort zu verwenden. So stand ein lautes „DU …“ im Raum. Mein Sohn komplettierte den Satz und es kam ein „DU WILDE MATROSSEL“ von der Rückbank geschossen. Wir haben herzlich darüber gelacht und diese Bezeichnung brannte sich sofort bei mir ein. Ich habe dann mit meinem Mann abends auf der Couch gewitzelt, dass es ein großartiger Name für ein Label ist, und gesagt: „Wenn ich mich irgendwann mal selbstständig mache, dann wird das der Name meines Labels!“ Und dieser Satz hat eine wahre „Inception“ bei mir ausgelöst. Der Gedanke wuchs wie Unkraut in meinem Kopf und wurde immer mehr ausgebaut und ausgeschmückt, bis ich letztendlich ein Kleingewerbe anmeldete und den Sprung ins kalte Wasser der Selbstständigkeit wagte.

Du bietest vorrangig Damenschnitte an – feminin – urban – apart - so ist auf deiner Homepage zu lesen. Erzähl uns dazu doch mal mehr, was willst du mit deinen Schnitten erschaffen, welche Philosophie verfolgst du?

Die wilde MatrosselDas Designen femininer Damenmode, die Frauen jeder Größe von ihrer besten Seite zeigt, ist meine Mission. Der Grundgedanke ist, dass alles möglich ist – egal welche Kleidergröße Frau trägt! Meine Stücke sind stets ein Statement, speziell, sie polarisieren und können nur mit voller Überzeugung oder gar nicht getragen werden – eben nicht das „eine millionste“ Hoodie Schnittmuster, sondern aparte Ideen. In mir lebt der Gedanke, dass jeder Mensch das Recht hat, sich frei zu entfalten, und Mode ist ein Mittel, um dies zu transportieren. Zudem sind meine Stücke keine zweckmäßige Mode für „Outdoor-Freaks“ oder „Jogginghosen-Liebhaber“. Ich liebe die Natur – aber ich wurde in der Stadt geboren und lebe vorrangig hier. Daher ist die Kleidung auch auf den urbanen Raum abgestimmt.

Wie ging es denn eigentlich in punkto Nähen bei dir selber los? Wann hast du das erste Mal an der Nähmaschine gesessen?

Meine Mama hatte eine Nähmaschine, damit habe ich aber nicht wirklich viel genäht. Ich habe mit der Nadel angefangen und damit eher kleinere Projekte umgesetzt - Barbie-Kleider als Kind, später mal ein Shirt oder Kleid enger gemacht etc.. Erst als junge Frau habe ich wieder eine Nähmaschine besessen. So richtig „durchgestartet“ bin ich dann, als die Kinder da waren.

Und wie kam es dann zu dem Punkt, an dem du gesagt hast: „So! Ich mache jetzt schöne Schnitte und E-Books und verkaufen sie?“

Ursprünglich sollte die Matrossel eine reine Marke für handgefertigte Bekleidung sein. Da das Interesse an den von mir erstellten Schnitt-Ideen selbst so groß war, habe ich mich dazu entschlossen, meine Designs auch anderen zugänglich zu machen in Form von käuflichen Schnittmustern. Mittlerweile habe ich mich auf Schnittmuster beschränkt.

Du hast dich auf Damenschnitte spezialisiert, die meisten davon sind sehr vielseitige Kleider. Der Großteil der Label der DIY-Szene hat sich auf Kinderschnitte spezialisiert. Worin liegt die besondere Herausforderung, Nähideen für Damen zu erschaffen?

Die wilde MatrosselIch habe als erstes für meine Kinder genäht und dabei merkt man schnell, hier gibt es ja alles, was das Herz begehrt. Bei Damen-Schnitten fehlte mir einfach das Exklusive (eben nicht der vorhin erwähnte ein- millionste Hoodie). Zudem fällt es mir leichter, in diesem Bereich Ideen zu entwickeln, da ein riesiger Bedarf besteht. Schnittmuster erstelle ich ja eigentlich und in erster Linie für mich selbst. Ideen entstehen immer dann, wenn ich etwas tragen will, was man so nicht kaufen kann. Wenn ich überhaupt etwas nach meinen Vorstellungen finde, gibt es das Teil nicht in meiner Größe, das Material oder die Verarbeitung sagt mir nicht zu, falsche Farbe etc. pp. Um diesem Einkauf-Frust zu entgehen, entstand überhaupt erst der Gedanke, auch meinen Kleiderschrank mit selbst Kreiertem aufzufüllen und später es auch anderen Näherinnen zugänglich zu machen. Als Frau weiß man selbst und hört auch von anderen Frauen, was sie an „Kauf-Mode“ stört. Da sitzt es für den großen Busen zu eng, für die mehrfache Mutti ist der Bauch zu anliegend geschnitten, für große Frauen sind die Ärmel zu kurz und bei kleinen Frauen sitzt die Taille immer auf der Hüfte … ein Trauerspiel. Dem kann man nur entgegentreten, indem man selbst Schnittmuster erstellt. Diese sollten im Optimalfall schon schmeichelnd angelegt sein und zusätzlich die Möglichkeit enthalten, mit einfachen Anpassungen eine individuell zugeschnittene Passform zu erhalten. Quasi von einer Frau für Frauen.

Benähst du dich selbst auch mit deinen Schnitten? Wie viele Matrossel-Kleider hängen in deinem Schrank – und welcher Schnitt von deinen eigenen Schnitten ist dein ganz persönlicher Lieblingsschnitt?

Definitiv ja. Ich habe mittlerweile viele Dinge weitergegeben. Durch das „Selbermachen“ hat man ja die Möglichkeit, sich für jeden Anlass etwas Neues zu fertigen und von besonders geliebten Teilen auch noch eins in jeder Wunschfarbe zu fertigen. Ich glaube, jede Näherin kennt das Phänomen des übervollen Kleiderschrankes. Aber ich habe von jedem meiner Schnitte mindestens drei Teile im Schrank. Mein absoluter Favorit ist und bleibt die Eisblume. Es ist einfach mein Mantel- und Parka-Schnitt und er lässt sich so wunderbar schnell und einfach variieren. Ich habe sage und schreibe acht! Eisblumen als Mantel / Parka und noch drei weitere als Cardigan. Die Liebe verebbt nicht, denn ich habe immer noch das Bedürfnis nach mehr. Diesen Herbst wollte ich mir gerne noch ein (… zwei oder fünf …) Übergangsversionen fertigen: eine leichte Softshell-Variante und etwas aus derbem Canvas … möglichst immer in uni knallig, uni gedeckt, mit auffälligem oder dezentem Muster und eine ganz verrückte Matrossel-Spezial-Version mit Kunstlederärmeln.

Wow! Wie viel Zeit vergeht denn bei dir von der fertigen Idee zum schlussendlich fertigen Schnittmuster? Du stemmst das ja nicht alleine, du hast ja sicher auch noch ein Team …

Die wilde MatrosselWitzigerweise denkt das jeder. Aber tatsächlich habe ich kein Team. Ich fertige und konzeptioniere alles in Eigenregie – Grafik, Schnittmuster, Website, E-Books, Fotos, Posts und und und. Meine Stamm-Näherinnen stehen mir zwar per Internet bei Ideen immer beratend zur Seite und testen die Schnitte auf Herz und Nieren, mein Mann unterstützt mich bei groß angelegten Änderungen (ich sage nur DSGVO) und meine Trauzeugin fungiert als lebendes Stativ und hat ein kritisches Auge auf jedes falsch sitzende Haar bei Fotoshootings und ist somit meine (die beste der Welt) Projektassistentin, aber niemand tut dies in einem Angestellten-Verhältnis. Die Nächte voller Arbeit schlage ich mir stets selbst um die Ohren. Allein ein gut angelegter Auftritt ist ausreichend, um den Eindruck zu erwecken, man wäre eine große Firma. In E-Mails werde ich auch fast immer mit „Liebes Matrossel-Team“ angeschrieben - man sieht daran gut, dass der Schein allein zum Trügen reicht. Daher habe ich auch nur einen Bruchteil meiner Ideen auf dem Markt. Die Matrossel gibt es seit 2015 und mit einem richtigen Team hätte ich wahrscheinlich jeden Monat ein neues Schnittmuster auf den Markt bringen können. Da ich mich selbst um alles kümmere bzw. alles erstelle, dauert es deutlich länger als bei den wirklich großen Namen. Manchmal drei Monate, manchmal ein Jahr. Zudem betreibe ich die Matrossel nicht hauptberuflich, sondern als Nebentätigkeit zu meinem „Haupt-Job“. Jedes Projekt bekommt dadurch die Zeit, die das Leben dafür lässt – und das ist gut so!

Das ist in der Tat beeindruckend. Wie schätzt du denn die aktuelle Lage am DIY-Markt ein? Selbernähen ist ja jetzt schon mehrere Jahre sehr, sehr angesagt – geht es der Szene immer noch so gut wie vor einem, zwei, drei Jahren – oder spürst du einen Wind der Veränderung?

Ich gehe davon aus, dass es immer Selbermacher geben wird, Trend hin oder her. Aber Trends kommen und gehen, haben ihren Zenit und dann geht’s wieder abwärts. Ich denke, wir befinden uns auf dem Weg nach unten, finde das aber nicht schlimm. Man muss sich darauf einstellen und ich bin froh, dass ich damals auf meinen Mann gehört habe und nicht alles hinschmiss, um mich voll auf das Online-Business mit der Matrossel zu konzentrieren. Wir hätten jetzt definitiv riesen Probleme. Der Markt ist gesättigt, was aber vor allem an den Rabattaktionen großer Anbieter wie Makerist und DaWanda liegt - welche diesen Portalen ja mittlerweile selbst das Genick bricht. Sie haben mit ihren endlosen Preiskämpfen und „2-Euro-Ramschaktionen“ dafür gesorgt, dass jede Näherin mehr Schnittmuster zu Hause hat, als sie in ihrem Leben nähen kann. Klar, dass so keiner mehr bereit ist, für gute E-Books 7 Euro oder mehr auszugeben. Die Mehrheit wartet lieber, denn die nächste Rabattaktion kommt bestimmt. Ein gutes Beispiel dafür, wie große Konzerne mit der eigenen Raffgier Szenen zerstören und speziell Designer durch Umsatzeinbrüche auch noch dazu zwingen, an den Rabattaktionen teilzunehmen, damit sie überhaupt Umsatz machen. Ich boykottiere diese Rabattaktionen übrigens schon immer. Ich finde es sinnvoller, mal etwas Besonderes für Stammkunden oder ein Freebook anzubieten, um neue Kunden aufmerksam zu machen.

Wenn du an deine eigene Nähkarriere denkst – gibt es ein Projekt, das dich ganz besonders gefordert hat oder ein Stück, von dem du sagst: „Wow, das ist mal richtig geil geworden?“

Das ändert sich ja immer mal, aber im Moment ist es meine Friesennerz-Eisblume, welche ich mir letztes Jahr gefertigt habe.

Und das Gegenteil davon? Was war deine größte Näh-Panne?

Ach, da gibt es Tausende. Ich habe mehrere, riesige IKEA-Beutel voller solcher Pannen unter meinem Nähtisch. Ich nenne es immer die „Ecke der geplatzten Träume“ und hebe diese Unfälle nur auf, um den teilweise doch heiß geliebten und nun versauten Stoff doch noch benutzen zu können für ein anderes Projekt.

Bei deinen E-Books und Fotos, aber auch bei deiner Homepage fällt auf, dass du auf Design einen ganz großen Schwerpunkt setzt. Was glaubst du, ist heutzutage wichtig, wenn man sich in der Nähszene angemessen präsentieren will?

Das zu pauschalisieren finde ich nicht richtig, denn was ist schon angemessen? Die Geschmäcker sind sehr unterschiedlich und ich denke, es sind immer zwei Frage wichtig:

  • Erstens: „Wer sind meine Kunden und wie spreche ich diese an?“ Logischerweise kann sich ein Label für Kinder ganz anders präsentieren als eines für Herrenmode.
  • Zweiten: „Was will ich meinen Kunden zeigen?“ Möchte ich als private Person eine Marke verkörpern? Möchte ich professionell und distanziert auftreten? Möchte ich als One-Woman-Show wie ein richtiges Unternehmen wirken oder möchte ich als Unternehmen wie eine One-Woman Show wirken?

Dazu kommt natürlich auch die eigene Vorliebe und der persönliche Geschmack. Clean, Kitschig, Pastell oder Schwarz-Weiß?! Ich lege einfach Wert auf Details und Stimmigkeit. Wer seinen Auftritt vom E-Book bis zur Website und der Rechnung stimmig und mit Liebe kreiert, steckt auch in alle anderen Bereiche so viel Arbeit rein. Das kommt beim Kunden an und verspricht eine gute Schnittqualität. Aber auch da kann wie so oft der Schein trügen. Es sollte einfach abgestimmt auf die Zielgruppe sein UND den eigenen Vorlieben entsprechen, denn man kann nichts dauerhaft verkaufen, was man nicht lebt und wo man nicht dahintersteht.

Und wenn wir jetzt mal ganz konkret bei den Bildern von fertigen Werken bleiben – was macht für dich ein gutes Näh-Foto aus? Wie muss deiner Meinung nach ein Bild aussehen, dass es sofort Lust auf den Schnitt macht?

Das ist ebenfalls schwierig, und auch hier kann man nicht pauschalisieren. Es sollte im Optimal-Fall sofort das Bild erzeugen, wie es an einem selbst aussieht ODER wie man schon immer aussehen wollte. Es muss einen Nerv treffen, einen Wunsch, ein Bedürfnis erfüllen, von dem man nicht wusste, dass man es hat. Auch hier kann ich nur allen raten: macht euer Ding und findet euren Stil. Ich finde nichts langweiliger als 30 Designbeispiele zu einem Schnittmuster zu sehen, die alle in der gleichen Pose fotografiert sind. Lasst euch was einfallen, transportiert ein Gefühl, am besten das Gefühl, sucht eine ausgefallene Lokation. Die im häuslichen Garten mit Selbstauslöser geschossenen Handy-Bilder mag ich persönlich einfach nicht mehr sehen. Aber auch da sind die Geschmäcker und Ansprüche sehr unterschiedlich.

Wie sieht es denn bei dir mit dem Thema Stoffe aus? Bist du der gezielte Einkäufer oder das Eichhörnchen, also das Vorrats-Sammeltier?

Mittlerweile kaufe ich gezielt ein. Blöd ist es, wenn man etwas Bestimmtes sucht und nicht findet. Hamstert man dagegen ständig, hat man oft schon das passende für eine Idee da. Allerdings stoße ich auch dabei mal hier und da auf einen Print, der mir so gefällt, dass ich ihn einfach haben muss, obwohl ich null Ahnung habe, was daraus mal werden soll.

Bestimmt arbeitest du bereits fleißig an neuen Schnitten oder hast zumindest eine Idee, was es werden könnte. Kannst du schon verraten, was als nächstes von dir erscheinen wird – oder zumindest andeuten, was in nächster Zeit kommen könnte?

Ich arbeite gerade an nur einem Projekt und das ist streng geheim, da es im Sewunity-Adventskalender stecken wird. Ich kann aber verraten, dass es Matrossel-typisch Damenbekleidung ist und dem Anlass entsprechend - Garderobe für Weihnachten und Silvester - festlich und edel wird.

Mal angenommen, eine gute Fee kommt zu dir, drückt dir 5000 Euro in die Hand und sagt: Hier, erfüll dir einen Wunsch, aber es muss was mit Nähen zu tun haben. Was würdest du von diesem unverhofft erhaltenen Geld kaufen bzw. welches Projekt realisieren, wenn auch der Faktor Zeit keine Rolle spielt?

Ein kleines Atelier in der Nähe meiner Wohnung, in dem ich ungestört arbeiten und mein kreatives Chaos ausleben kann, wäre toll. Mit 5000 Euro könnte ich die Miete und Ausstattung für selbiges ein Weilchen bezahlen.

A propos Zeit … wie viel Zeit bleibt dir noch für andere Hobbys außer dem Nähen – und welche sind das?

Mittlerweile habe ich mir viel Zeit zurück erkämpft und darüber bin ich sehr froh. Am liebsten verbringe ich die natürlich mit den Kindern und / oder meinem Mann! Tatsächlich ist es aber mein Hobby, etwas Neues zu erschaffen und ich habe eigentlich immer ein Projekt am Laufen. Ein neuer Schreibtisch fürs Kinderzimmer entlang einer 2,30 Fensterfont möglichst ohne Stütz-Fuß, Umgestaltung der Wohnung, neue Farbe, neue Deko etc., Bauen kleinerer Möbelstücke, eine neue Reise oder Feierlichkeit planen. Das nimmt ausreichend Zeit in Anspruch.

Welche von deinen Schnitten sind denn bei deinen Kunden besonders beliebt? Oder anders gefragt: Welches ist dein Top-Seller?

Der absolute Topseller ist und bleibt das Ganzjahreskleid „Frollein Matrossel“. Es bietet nicht nur verschiedene Ärmellängen bis zur ärmellosen Variante, zwei unterschiedliche Ausschnittformen und auch noch mehrere Rockvarianten inkl. Längenvariation…offensichtlich ist diese Wandlungsfähigkeit eines Schnittes den Kunden sehr wichtig!

Zum Schluss hätten wir da mal noch eine Frage in eigener Sache. Auf Sewunity bewerten User Schnitte mit Sternen – und fünf Sterne sind, wie du ja weißt, die Höchstwertung. Wie viele Sterne würdest du Sewunity geben und warum?

Ehrlich gesagt, kann ich Sewunity nur aus der Sicht eines Verkäufers bewerten, da ich ansonsten überhaupt nicht auf diesem Portal unterwegs bin und es nicht nutze - wie übrigens auch alle anderen „Nähportale“. Aus Verkäufersicht ist mir ein schnelles und unkompliziertes Einstellen der Artikel wichtig und vor allem keine Begrenzung für Dateigrößen, um den Käufern zum Beispiel ein sehr aufwendig gestaltetes und umfangreiches Lookbook zum Schnitt mit Designbeispielen und Material-, Größenangaben etc. zum Ebook dazu zur Verfügung zu stellen. Das ist auch bei Sewunity noch nicht möglich. Dafür bekommt Sewuntiy von mir 4 Sterne. Der fünfte wäre eben für endlosen Webspace, der hier leider nicht zur Verfügung gestellt wird 😉 (Anm. d. Red: Bei Sewunity liegt die Begrenzung bei 50MB pro Datei).

Halt, stopp … ganz am Ende sind wir doch noch nicht. Denn auch dich wollen wir gerne zu unserem kleinen Entscheidungsspiel einladen. Wir stellen dir jeweils zwei Begriffe zur Auswahl – wähl doch bitte den aus, der am besten zu dir passt. Und schon geht es los:

- Rollschneider oder Schere? Rollschneider

- E-Book oder Papierschnitt? E-Book

- Webware oder Maschenware? Webware

- Nähkurs oder Autodidakt? Autodidakt

- Overlock umfädeln oder immer mit der gleichen Farbe nähen? Immer die gleiche Farbe

- Onlineshopping oder Stoffgeschäft? Onlineshopping

- Couch oder Laufschuhe? Beides :P

- Kaffee oder Tee? Kaffee

Vielen Dank für das Interview!

Gerne, vielen Dank für die Anfrage!!